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Kauf von gestohlenen Schweizer Bankdaten durch Deutschland

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Moderator: WolfgangSeger

Re: Kauf von gestohlenen Schweizer Bankdaten durch Deutschland

Beitragvon Angela B. » Do Mär 18, 2010 1:30 pm

Ja, ja, die Amis... die picken sich eben die Rosinen raus! Am meisten schreien und schimpfen aber selber Leichen im Keller! Klar wollen sie sich die dicken Fische im Steuervermeidungs-Teich sichern, sie wären ja auch dumm, täten sie es nicht. Wenn es nicht die Amis mit all ihrem Machtumfang machen, dann tut's eben jemand anders.
Aber der Gipfel jetzt ist doch: Die Aktionäre der UBS sollen ihren ehemaligen Spitzenleuten Marcel Ospel, Peter Kurer, Marcel Rohner und Peter Wuffli jetzt an der Generalversammlung am 14. April 2010 die sogenannte "Décharge", also die Entlastung, erteilen. Die UBS lässt also ihre ehemaligen Verantwortlichen einfach laufen. Und auch der Staat will nichts machen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat nach einer 8 Monate dauernden Untersuchung keinen Verdacht auf strafbares Verhalten nach Schweizer Recht entdeckt. Ist das nicht unfassbar? Wenn die Décharge erteilt wird, so kann die Bank juristisch nicht mehr gegen diese Leute vorgehen. Die Kleinen hängt man, und die Grossen lässt man laufen :evil:
Angela B.
 
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Re: Kauf von gestohlenen Schweizer Bankdaten durch Deutschland

Beitragvon WolfgangSeger » Mo Apr 12, 2010 1:24 pm

Sehr geehrte Frau B.
Es ist schade, dass bisher nur wir beide in diesem Forum diskutieren. Ich würde mich sehr über Beiträge von anderen Leserinnen und Lesern freuen.
Am 14.4.2010 fndet ja die Generalversammlung der UBS AG statt. Obschon die sogenannte Décharge für die ehemaligen Chefs der Bank beantragt wird, könnte es dennoch sein, dass bedeutende Aktionärsgruppen, wie auch Pensionskassen wie jene der Post, der Kantone Zürich, Aargau und Luzern gegen die Entlastung stimmen werden. Auch wenn die Entlastung erteilt wird, so können die Aktionäre bis sechs Monate nach der GV gegen die Verantwortlichen immer noch gerichtlich vorgehen. Jedoch liegt die Beweislast auf seiten der Aktionäre. Und eine lückenlose und plausible Beweiskette zu führen, ist entsprechend aufwendig, langwierig und mit hohen Kosten verbunden. Wir werden sehen, was der kommende Mittwoch bringen wird.
WolfgangSeger
 
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