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Suchwörter: "oder" "und" Ausgabe 01/2006

Portrait Barbara Schiesser
Autorin:
Barbara Schiesser
ist Geschäftsleiterin von SwissICT und darüber hinaus Leiterin der SwissICT Fachgruppe „IT Service Management“. Bevor Barbara Schiesser zu SwissICT kam war sie über mehrere Jahre bei HP in verschiedenen Funktionen tätig.
SwissICT mit ihren rund 660 Firmenmitgliedern und 1'650 Einzelmitgliedern ist einer der führenden Verbände der Informations- und Kommunikations-
technologie der Schweiz.
www.swissict.ch
Salärumfrage 2005 von SwissICT Themenbild Salärumfrage

Die Salärumfrage 2005, die alljährlich von SwissICT durchgeführt wird, zeigte, dass die Informatiker nach wie vor überdurchschnittlich hohe Saläre verdienen, auch wenn diese stagnierten.

In der Kategorie Projekt-Management wurden im Jahr 2005 die höchsten Löhne erzielt. Hier fanden sich unter anderem der «Projektleiter» und «Projektmanager», die SFr. 121'476 bis 140'000, resp. SFr. 128'700 bis 155'675 verdienten (berücksichtigt die mittlere Hälfte aller Nennungen ohne variable Lohnanteile).

Zunehmende Altersverschiebung bei Informatiker

Der Vergleich der Resultate mit Vorjahren zeigte, dass die Informatiker in der Schweiz immer älter werden. Während vor fünf Jahren ein Drittel (33%) der Informatiker jünger als 35 Jahre waren, sind es inzwischen noch etwa 28%. Die Ausbildung von Informatik-Spezialisten sollte deshalb verstärkt gefördert werden, um den Nachwuchs zu sichern. Nachdem in den letzten Jahren viele Informatiker entlassen wurden und mancher Quereinsteiger ohne eine fundierte IT-Ausbildung sich neu orientieren musste, wird es inzwischen in verschiedenen Bereichen der Informatik wieder schwierig, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Dies trotz Auslagerung vieler Stellen in osteuropäische und asiatische Länder.

Die Salärumfrage dient häufig als Basis für Lohnverhandlungen

Seit 1981 führt SwissICT, Schweizerischer Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie, jährlich eine Salärerhebung in der Informatik- und Telekommunikationsbranche in der gesamten Schweiz durch. Die Erhebung liefert aktuelle Angaben zum Einkommen der Beschäftigten in Relation zu Faktoren wie Funktion, Branche, Ausbildung, Alter, Unternehmensgrösse und Region. Diese Informationen liefern den Unternehmensleitungen und den Fachspezialisten wertvolle Anhaltspunkte etwa für die Festlegung des eigenen Salärsystems, die Budgetierung oder anstehende Lohnverhandlungen.

Die steigende Beteiligung spiegelt die Wichtigkeit der Umfrage

Im Jahr 2005 nahmen 257 Unternehmen an der Salärumfrage teil. Diese Firmen haben die Saläre von 20'642 Informatikern und Fachkräften der Telekommunikation angegeben. Damit konnte die absolut grösste Anzahl Nennungen seit Beginn der Erhebung im Jahr 1981 erfasst werden. Insgesamt sind in dieser Analyse rund 15 % der Saläre aller Informatiker der Schweiz statistisch erfasst und lassen repräsentative Vergleiche zu. Die gute Beteiligung weist auf die grosse Bedeutung dieser Umfrage für die schweizerische Wirtschaft hin.

Die analysierten Berufe sind im Buch «Berufe der ICT» von SwissICT ausführlich beschrieben (6. Auflage 2004). Diese sind in die 5 Bereiche Planung, Entwicklung, Betrieb, Organisation und Projekt-Management aufgeteilt. Innerhalb der Entwicklung (Applikations-Entwickler) und dem Betrieb (System-Spezialist) fanden sich bei der Erhebung von 2005 die Berufe mit den meisten Nennungen.

Erhebungsformulare für die Salärumfrage 2006 können unter www.swissict.ch bezogen werden. Die Ergebnisse der Salärumfrage 2006 sind ab September 2006 erhältlich und können beim Branchenverband SwissICT bestellt werden:
SwissICT, Badstrasse 7, Postfach 1345, 5401 Baden, Tel 056 222 65 00 oder info@swissict.ch.

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